Change-Management, Willkommen in Ihrem kollaborativen Unternehmen

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Die Entwicklung kollaborativer Arbeitsweisen erfordert weit mehr als die einfache Implementierung eines sozialen Unternehmensnetzwerks oder eines gemeinschaftlichen Intranets. Dies haben wir in unserer Blogreihe deutlich gemacht.
Das Einbeziehen der acht Schritte nach John Kotter hat gezeigt, dass jeder dieser Schritte ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Wandels ist. Sie jetzt noch einmal zu betrachten, aber in umgekehrter Reihenfolge, beginnend mit der letzten und endend mit der ersten Phase, lässt die Bedeutung jeder vorhergehenden Stufe viel deutlicher werden:

Change-Management in acht Schritten

8. Ziel ist es, die Organisation so zu verändern, dass sie kollaborativer agiert und die Möglichkeiten neuer webbasierter Technologien nutzt.

7. Die Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Teil der Unternehmenskultur. Sie kann nicht nur von der Führungsebene verordnet werden. Hier gilt, bestehende Arbeitsweisen vorab zu ändern.

6. Um ein kollaboratives Tool im gesamten Unternehmen zu etablieren, ist es wichtig, erste Erfolge zu kommunizieren.

5. Für ein erfolgreiches Projekt müssen die Teilnehmer alle notwendigen Ressourcen erhalten.

4. Um sicherzustellen, dass sich die Teilnehmer an den ersten Projekten beteiligen, müssen sie sich an die gemeinsame Vision halten.

3. Damit die Vision verbreitet werden kann, muss sie zunächst definiert werden.

2. Für die Entwicklung einer Vision muss ein Bündnis mit Teilnehmern geschlossen werden, die zusätzliche Perspektiven beitragen und die Vision unterstützen.

1. Es muss ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt werden, um die Führungsebene zu überzeugen, sich aktiv an einem solchen Bündnis zu beteiligen.

Veränderungsprozesse durch kollaborative Tools vorantreiben

Ein kollaboratives Tool in einer Organisation einzuführen, ist kein alltägliches Projekt. Nach erfolgreicher Umsetzung vereinfacht es als Basis das Change-Management zukünftiger Projekte. Selbst eine nicht vollständig genutzte kollaborative Lösung kann immer noch zu Effizienzsteigerungen führen. Dennoch sollte die Organisation versuchen, sich selbst sowie die Arbeitsmethoden und Denkweisen aller Mitarbeiter zu verändern.
Ein Gefühl der Dringlichkeit entsteht zum Beispiel in Diskussionen; die Auswahl von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen vereinfacht die Bildung einer Koalition, und eine engagierte Community baut eine Vision langfristig auf. Die interne Kommunikation erleichtert die Verbreitung dieser Vision, denn eine Veränderung wird besser angenommen, wenn sie kommentiert, diskutiert und angepasst werden kann. Kollaborative Räume unterstützen die Arbeit an neuen Projekten und treiben sie voran. Dies führt zu schnellen Ergebnissen und verbessert den Erfahrungsaustausch. Handbücher sowie relevantes Wissen und Informationen werden geteilt, sodass sich neue Mitarbeiter schnell in die veränderte Unternehmenskultur einleben können.

Zusammengefasst ist die Entwicklung der Zusammenarbeit Mittel und Zweck zugleich. Der Weg ist lang und erfordert Ausdauer, aber am Ende wird er einen enormen, positiven Einfluss auf ein Unternehmen haben.


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