Change-Management, Schritt 8: Veränderungen in der Unternehmenskultur verankern

Sie haben Ihre Vision erfolgreich umgesetzt und verwenden jetzt ein neues kollaboratives Tool in Ihrem gesamten Unternehmen. Um Ihr Change-Management abzuschließen, fehlt allerdings noch ein letzter Schritt: Verankern Sie die neuen Praktiken in der Unternehmenskultur!

Warum sollen Sie die Unternehmenskultur verändern?

Die Unternehmenskultur beschreibt festgelegte Werte und Regeln, die den täglichen Workflow prägen. Obwohl sie oft implizit sind, haben sie großen Einfluss auf die Mitarbeiter, denn diese übernehmen die allgemeinen Werte, um sich an ihrem Arbeitsplatz zu integrieren. Die Unternehmenskultur wird zwar von der Führungsebene festgelegt, aber da sie blog conduite changement 8- 1 selbsterhaltend wirkt, ist sie nicht von einzelnen Personen abhängig und besteht auch bei personellen Veränderungen weiter.

Um ein kollaboratives Tool langfristig und erfolgreich zu etablieren, muss sich auch die Unternehmenskultur entwickeln und der neuen Kommunikationsstruktur anpassen. Persönliche Gewohnheiten sind schwer zu überwinden, aber die Gewohnheiten in einem Unternehmen zu verändern, stellt eine deutlich größere Herausforderung dar. Der Prozess, zwei Kulturen miteinander zu verbinden, wird als Akkulturation bezeichnet. In unserem Fall handelt es sich einerseits um die bestehende Unternehmenskultur und andererseits um die Kultur, die im Rahmen der neuen Kommunikationsweise eingeführt werden soll.

Wie Sie die Unternehmenskultur wandeln können

Eine Veränderung der Unternehmenskultur kann nicht nur von der Führungsebene angeordnet werden. Die Werte und Regeln sind zu tief verwurzelt und zu eng mit den täglichen Arbeitsabläufen verbunden. Sie werden von allen Beteiligten als selbstverständlich wahrgenommen. Keine Demonstration, Rede oder Rhetorik ist dazu in der Lage, diese kollektiven Gewohnheiten zu verändern. Zunächst sollten Sie die Mitarbeiter dazu bringen, neue, erfolgversprechende Praktiken schritt 8 1 anzuwenden.

Nachdem die bisherigen sieben Schritte erfolgreich verlaufen sind, sind Sie nun in der Lage, die Mitarbeiter von der neuen Kommunikationsplattform sowie den neuen Arbeitsweisen zu überzeugen und diese auch in die Unternehmenskultur einzubinden; zum einen, indem Sie die Ergebnisse aufzeigen, die dank der neuen Praktiken erzielt wurden, und zum anderen, indem Sie erklären, dass sich die bestehende Kultur nicht mehr eignet und eine Weiterentwicklung verhindert. Stellen Sie die Notwendigkeit der Veränderung auf diese Weise dar und schärfen Sie das Bewusstsein dafür, dass der Wandel bereits stattgefunden hat. So sorgen Sie dafür, dass er endgültig vollzogen wird und sich die Denkweisen Ihrer Mitarbeiter nachhaltig verändern.

Jeder der sieben vorangegangenen Schritte hat auf unterschiedliche Art zur Entwicklung der Unternehmenskultur beigetragen. Dieser letzte Schritt besteht darin, die Veränderung für alle deutlich zu machen, um die Neuerungen endgültig in der Organisation zu konsolidieren.
Nicht jeder Ihrer Mitarbeiter wird sich an die neuen Praktiken gewöhnen und anpassen. Daher sollten Sie sicherstellen, dass Personen in Schlüsselpositionen die neue Unternehmenskultur repräsentieren. Sie müssen zudem langfristig alle Mittel mobilisieren: neue Mitarbeiter auswählen, die besten Köpfe im Unternehmen halten und fördern und möglicherweise diejenigen, die sich gegen die Veränderung stellen, ermutigen, einen neuen Weg einzuschlagen. Aus diesem Grund ist es notwendig, die neue Kultur und ihre Ziele innerhalb der Jahresgespräche klar zu formulieren und festzulegen.

Was sich in der Unternehmenskultur verändern sollte

Die neuen Werte sollten die Ziele der neuen kollaborativen und sozialen Praktiken widerspiegeln: Effizienz/Effektivität und kollektive Intelligenz. Dazu müssen Sie relevante Werte wie Zusammenarbeit, Vertrauen, Wohlwollen, berufliche 

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Entwicklung, Transparenz usw. hervorheben.
Beispiele für entsprechende neue Praktiken sind: das Teilen von Ideen, Wissensaustausch, die eigene Arbeit für andere  Mitarbeiter sichtbar machen, Wertschätzung und Unterstützung der Kollegen usw.
Sobald die neue Unternehmenskultur etabliert ist, werden neue Mitarbeiter ganz automatisch mit diesen Kommunikationsformen arbeiten. Sie werden zum Beispiel Vorschläge in einer Suggestion-Box äußern, Dokumente über das kollaborative Tool austauschen und Kommentare abgeben, um ihre Ideen mit anderen zu teilen. Manager haben die Aufgabe, die kollaborativen Communities und Arbeitsräume zu verwalten.

Willkommen in Ihrem kollaborativen Unternehmen!


Siehe auch:

Change-Management, Schritt 7: Veränderungen weiter vorantreiben
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